…ein poetisches programm über die metaferne und die melankolerik etta streicher macht gedichte. in ihrem neuen programm zerpflückt sie die sprache und baut daraus miniaturen aus lyrik und unsinn und vielsinn und feinsinn und gedankengebilde und sprachgemälde. gesprochenes wort wird performt und verformt und mit musik verfeinert, unterlegt, hinterlegt, im kreis gedreht – verwirrung erwünscht… ein schräges solo aus stimme, mikrofonsound, akkordeonfetzen, geräuschen, einem hauch von chanson. die zuschauer werden an die hand genommen und in eine welt aus sprachfantasie und musikpoem geführt. Inszenierte und performte gedichte zwischen und poetischer anarchie und kleinkunstpiraterie…und irgendwie zwischen dada und kästner und jandl und doch mit der unbeeindruckten weiblichkeit von einer die auszog, das menschsein zu lernen …jetzt oder monotonie
herzliche einladung – gerne weitersagen!

Verfasst von kathrinh 

